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15 Kampfsportarten im Vergleich: Vor- und Nachteile

Kampfsportarten bieten auch heute noch Schutz vor möglichen Gefahren. Wer schon mal nachts alleine durch einen dunklen Park nach Hause gegangen ist, kennt dieses beklemmende Gefühl. Doch gibt es zahlreiche Optionen, damit wir uns sicherer fühlen können. Dafür musst du dir nur unter den unzähligen Kampfsportarten, die für dich passende aussuchen.

Im Folgenden helfen wir dir dabei und vergleichen 15 verschiedene Kampfkünste miteinander…

15 Kampfsportarten im Vergleich

#1 Judo

Beim Judo geht es überwiegend um Würfe und Hebel. Du nutzt außerdem die Kraft des Gegners und setzt sie gegen ihn ein. Deshalb ist Judo besonders für Menschen geeignet, die keine Muskelprotze sind und eher eine geringere Körpergröße haben. Judo heißt so viel wie „flexibler Weg“. Dies bezieht sich auf die Fertigkeiten des Judoka. Er kann sich geschickt an die Bewegungen seines Gegenübers anpassen.

Vorteile

  • Durch Judo wirst du nicht nur fit, du baust zudem Stress ab und bekommst mehr Selbstbewusstsein. Es stärkt die innere Gelassenheit.
  • Das Herz-Kreislauf-System wird gut trainiert.
  • Dein ganzer Körper wird trainiert. Außer der Ausdauer wird auch Gleichgewicht, Motorik und Koordination geschult.
  • Die präzisen Bewegungsabläufe erhöhen deine Körperbeherrschung, Reaktion, Konzentration und Beweglichkeit.
  • Da die Energie des Gegners umgelenkt wird, ist Kraft nicht entscheidend. Dennoch werden im Training alle Muskelgruppen beansprucht. Schließlich sollen die Techniken kraftvoll ausgeübt werden.
  • Es besteht ein geringes Verletzungsrisiko. Im Judo geht es um ein gewaltfreies Partnertraining. Das gemeinsame Lernen steht deshalb im Fokus.

Nachteile

  • Beim Judo besteht keine aerobe Dauerbelastung. Deshalb eignet es sich weniger zum Fettabbau.
  • Durch bestimmte Wurf-Techniken wird der Bewegungsapparat erheblich beansprucht. Hast du Rücken- oder Gelenkprobleme, solltest du einige Übungen nur eingeschränkt nutzen.
  • Kein Training für Schlagfertige: Schläge, Tritte und Stöße werden im Judo nicht angewendet.

#2 Karate

Karate ist wohl eine der bekanntesten Kampfsportarten. Sie ist eine olympische Disziplin und hat allein in Deutschland über 150.000 Mitglieder. Karate hat vier große Stile: Shotokan, Goju-Ryu, Shito-Ryu und Wado-Ryu. Trainiert wird meist für Wettkämpfe. Es gibt Einzel- sowie Partnerübungen und Bewegungsabläufe, die „Kata“ genannt werden.

Vorteile

  • Im Karate wird mehr gelehrt als reine Selbstverteidigung.
  • Durch gezielte Wiederholung können die Bewegungen irgendwann, ohne nachzudenken ausgeführt werden.
  • Arme, Beine und Rumpf werden gut trainiert.
  • Außer der Kraft wird auch die Ausdauer aufgebaut.
  • Reaktionsschnelligkeit wird erhöht.
  • Der Gleichgewichtssinn wird geschult.
  • Dir wird Selbstbeherrschung und ein gutes Körperbewusstsein vermittelt.
  • Du lernst den Körper und seine Mechaniken kennen.
  • Körpergewicht und Größe spielt keine große Rolle.
  • Durch die verschiedenen Kicks kann auf Distanz gekämpft werden.
  • Steigst du auf, bekommst du einen höheren Gürtel. Dies sorgt für Motivation.

Nachteile

  • Bis du Karate effektiv einsetzen kannst, benötigst du viel Zeit zum Lernen.
  • In vielen Karate-Schulen wird die Schulung der inneren Kraft oft vernachlässigt.
  • Oft wird der Wettkampf und der Leistungssport einseitig überbewertet.
  • Wer zu unbeweglich in den Beinen ist, wird sich etwas schwer tun.

#3 Kung Fu

Viele denken bei Kung Fu an die übermenschlichen Shaolin Mönche. Zudem verbinden die Leute diese Kampfkunst oft mit dem bekannten Kampfsport-Vertreter Bruce Lee. Schon vor 1.500 Jahren wurde Kung Fu in Klöstern geschaffen. Dabei haben die asiatischen fünf Elemente (Feuer, Erde, Wasser, Holz und Metall) eine tragende Rolle. Es gibt jedoch viele unterschiedliche Kampfstile. Wir legen uns hier auf das traditionelle Kung Fu fest.

kampfsportarten kung fu

Vorteile

  • Der philosophische Teil kommt nicht zu kurz. Hängt jedoch meist vom jeweiligen Trainer und Stil ab.
  • Der Körper wird, ähnlich wie bei Gymnastikübungen, flexibler und beweglicher gemacht.
  • Viele Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, wie das sog. Tiefstehen und Liegestütze, stehen auf dem Trainingsplan. So wird die Kraft gesteigert.
  • Ebenso wird das Gleichgewicht durch die Stand-Übungen verbessert.
  • Durch Atemübungen und -techniken soll das „Chi“ fließen und der Körper in Balance kommen.
  • Es wird oft meditiert, um mit sich selbst in Einklang zu kommen.

Nachteile

  • Ist nicht für die reine Selbstverteidigung gedacht.
  • Beim authentischen Kung Fu gibt es aufwendige Begrüßungszeremonien.
  • Es ist weniger ein Sport, sondern eher harte Arbeit.
  • Der Weg zum Erlernen dieser Kampfkunst ist oft sehr lange.

#4 MMA

Mixed Martial Arts vereint Techniken verschiedener Kampfsportarten. Dazu zählen z.B. Karate, Taekwondo, Judo, Sambo, Jiu Jitsu und Muay Thai. Besonders der Bodenkampf steht oft im Vordergrund. Da es sich um eine der härtesten Kampfsportarten handelt, war es z.B. von 2010 bis 2014 im deutschen Fernsehen verboten. Es gab sogar mehrere Todesopfer, die nach den Wettkämpfen verstorben sind.

Vorteile

  • MMA setzt sich aus verschiedenen Kampfsportarten zusammen. Deshalb ist für jeden etwas Passendes dabei.
  • Ausdauer und Psyche werden im Training besonders gestärkt.
  • Beim MMA gibt es strikte Regeln, anders als es viele vermuten würden. Die Ultimate Fighting Championship (UFC) und die deutsche Free Fight Association (FFA) hat strenge Schutzbestimmungen und setzt auch Ringärzte ein.
  • MMA hat ca. 400 deutsche Wettkämpfer. Darunter sind nicht nur „Leute, die sich gerne prügeln…“ Unter den Profi-Sportlern sind beispielsweise auch Akademiker, Antifas und IT-Experten.
  • Es ist ein Sport, der sogar schon mal zum Programm der Olympischen Spiele gehörte.
  • MMA kann auch gut zur Selbstverteidigung eingesetzt werden.
  • Wer in diesem Kampfsport geübt ist, kann auf unzählige Angriffsarten reagieren.

Nachteile

  • In Deutschland ist MMA sehr umstritten.
  • Besonders die Käfig Matches können sehr brutal sein. So ist das Fließen von Blut schon fast an der Tagesordnung.
  • Der Wettkampf liegt stark im Vordergrund, was viele abschrecken könnte.
  • Die Vielfalt an Schlägen, Tritten und Klammergriffen kann einen zunächst erschlagen.

#5 Kickboxen

Beim Kickboxen geht es, wie der Name vermuten lässt, um Kicks und Schlagtechniken. Dagegen sind Würfe und Hebel verboten. Der noch recht junge Kampfsport enthält Techniken aus Muay Thai und Boxen. Seit 1974 gibt es Wettkämpfe. Kickboxen wird oft als zu hart kritisiert. In diesem Sport kommt die Fitness nicht zu kurz. Er kann auch gut zur Verteidigung eingesetzt werden.

Vorteile

  • Kickboxen fördert stark die körperliche Fitness. Er kann auch gut zum Abnehmen dienen.
  • Auch die gewonnene mentale Stärke ist nicht zu unterschätzen.
  • Der einfache Einstieg und die schnelle Lernkurve sorgt für Motivation.
  • Eignet sich gut für den Stressabbau und zum Auspowern.
  • Durch das intensive Kampf-Training werden auch Aggressionen abgebaut.
  • Das Training mit entsprechender Schutzausrüstung, wie Mundschutz, Kopfschutz und Unterleibschutz, schützt den Kämpfer.
  • Obwohl es weniger um die Abwehr geht, kann es sich auch zur Selbstverteidigung eignen.

Nachteile

  • Ähnlich wie beim Boxen, können wuchtige Kopftreffer zu Dauerschäden führen.
  • Der Wettkampf ist stark im Fokus.
  • Wie auch beim Boxen, werden Kickboxer während dem Wettkampf zelebriert. Dies kann dafür sorgen, dass diese weiterkämpfen, obwohl sie stark angeschlagen sind. So schaden sie ihrer Gesundheit.

#6 Krav Maga

Krav Maga wird überwiegend bei Polizei und Militär geschult. Aber auch Privatpersonen nutzen diese wirkungsvolle Art der Selbstverteidigung. Die enthaltenen Techniken sind leicht zu erlernen. Dies liegt daran, dass es auf instinktiven Bewegungen und Reaktionen aufbaut. Krav Maga ist sehr effektiv und auf die Selbstverteidigung im Ernstfall ausgelegt. Er ist einer der besten Kampfsportarten zur Selbstverteidigung.

Vorteile

  • Du lernst, wie du durch Deeskalation einen Kampf überhaupt erst vermeidest.
  • Es geht um direkten Nahkampf. Je näher du dem Gegner bist, desto besser.
  • Krav Maga ist die wohl effektivste aller Kampfsportarten zur Selbstverteidigung.
  • Die Techniken können im Vergleich zu anderen Kampfsportarten schnell gelernt werden.
  • Deine natürlichen Reflexe werden geschult.
  • Es gibt keine sportlichen Wettkämpfe.

Nachteile

  • Wenn du einen Kampf-Sport suchst, wirst du hier nicht fündig. Die reine Selbstverteidigung steht hier im Vordergrund.
  • Es eignet sich nicht, wenn du z.B. Abnehmen möchtest.
  • Nach einigen Jahren Training wirst du dich kaum noch verbessern können, da das System einfach gehalten ist. Dadurch kann die Motivation sinken.

#7 Muay Thai

Muay Thai ist ein Kampfsport im Vollkontakt. Deshalb ist eine Schutzausrüstung essenziell. Außer Kicks und Schlägen werden auch Ellenbogen- und Knietechniken eingesetzt. Muay Thai ist in Thailand Nationalsport. In diesem Kampfsport gibt es verschiedene Kampfstile mit und ohne Waffen.

kampfsportarten Muay Thai

Vorteile

  • Auch wenn die Kämpfe brutal wirken, gibt es ein festes Regelwerk.
  • Ist gut für die körperliche Fitness und zum Fett verbrennen.
  • Für eine felsenfeste mentale Stärke.
  • Durch Einsatz aller Gliedmaßen, sowie Ellenborgen und Knie gibt es unzählige Möglichkeiten anzugreifen.
  • Ist super für den Stressabbau und zum Auspowern.
  • Trainiert wird mit Schutzausrüstung, also Mundschutz, Kopfschutz und Unterleibschutz.
  • Auch als Selbstverteidigung anwendbar.

Nachteile

  • Durch den Einsatz von Ellenbogen und Knie kann es eher zu Verletzungen kommen.
  • Es ist ein ultimativer Wettkampfsport mit vermehrtem Leistungsdruck.
  • Profi-Kämpfer härten sich oft so stark ab, dass es ihrer Gesundheit schadet.

#8 Tai Chi

Tai Chi stammt aus China. Es kann von allen Altersgruppen zur körperlichen Ertüchtigung genutzt werden. Überwiegend wenden jedoch die älteren diese Kampfkunst an. Es gibt unzählige Übungen zur Konzentration, Beweglichkeit und vor allem Meditation. Die Lebenskraft, also das Chi, soll gebündelt werden.

Vorteile

  • Die Übungen sorgen für mehr Energie.
  • Der Geist wird zur Ruhe gebracht.
  • Arme und Beine werden (schonend) trainiert und dadurch stärker.
  • Es verbessert kardiovaskuläre Funktionen und verbessert die Atemwege.
  • Tai Chi kann gegen Krankheiten, wie beispielsweise Migräne, Muskelschmerzen und Schlaflosigkeit helfen.
  • Es lockert die Gelenke und schützt sogar vor Stürzen.
  • Es sorgt für eine bessere Gehirnaktivität und senkt hohen Blutdruck.

Nachteile

  • Tai Chi ist nicht für die Selbstverteidigung ausgelegt.
  • Es handelt sich um keinen Sport, bei dem z.B. besonders viel Fett verbrannt wird.

#9 Taekwondo

Ist in Korea die beliebteste von allen Kampfsportarten. Taekwondo hat seinen Ursprung im Shotokan-Karate. „Tae-Kwon-Do“ bedeutet übersetzt „Hand, Fuß und Weg“. Es sind die drei Elemente, die für die Abwehr- und Angriffstechniken eingesetzt werden. Besonders Fußtechniken stehen im Fokus.

Vorteile

  • Durch die verschiedensten Tritttechniken kann gut auf Distanz gekämpft werden.
  • Das freie Kämpfen wird regelmäßig geübt.
  • Im Training wird viel Wert auf Schutzausrüstung gelegt. Außer Kopf- und Tiefschutz wird auch ein Brustschutz und Schienbeinschützer verwendet.
  • Dient auch gut zur Selbstverteidigung.
  • Akrobatik, körperliche Fitness sowie Beweglichkeit werden trainiert.
  • Die Kicks können nach einigem Training sehr genau und kraftvoll ausgeführt werden.
  • Durch das Gürtelsystem bleibst du motiviert.

Nachteile

  • Es wird stark auf den Wettkampf fixiert.
  • Wer sehr unbeweglich ist, wird sich eher schwer tun. Dies gilt besonders für die Beine.
  • Handtechniken werden meist zum Blocken, aber eher selten zum Angriff eingesetzt.

#10 Escrima

Ist ein Stockkampfsystem der Philippinen. Beim Escrima geht es um physikalische Gesetze und mathematischen Grundlagen. Nur was in der Realität gut anwendbar ist, wird auch trainiert. Hierbei dreht sich alles um „Weniger ist mehr“. Deshalb wird auf akrobatische oder komplizierte Bewegungen verzichtet. Es soll möglichst effektiv und einfach sein.

Vorteile

  • Obwohl mit Stöcken geübt wird, können im Ernstfall auch andere Gegenstände zur Verteidigung dienen: Regenschirm, Zeitung, Bleistift oder sogar nur die bloßen Hände.
  • Nicht für den sportlichen Wettkampf, sondern für die reine Verteidigung gedacht.
  • Durch den Einsatz von Stöcken kann ein großer Vorteil in puncto Reichweite gewonnen werden.

Nachteile

  • Verlangt vom Trainierenden größten körperlichen Einsatz und Härte.
  • Es kostet anfangs Überwindung kraftvoll gegen seinen Trainingspartner zuzuschlagen.

#11 Ninjutsu

Ninjutsu heißt so viel wie die „Kunst des Erduldens“. Diese Kampfkunst geht auf die Shinobi oder auch Ninjas in Japan zurück. Ninjutsu steht für die Kampfkünste der Organisationen Genbukan , Bujinkan und Jinenkan. Ninjutsu war damals nicht nur als Kampfsport gedacht. Es war auch die Lehre von Spionage und die Ausbildung von Kämpfern.

Ninjutsu

Vorteile

  • Beim Ninjutsu werden sämtliche Stilmittel genutzt: Schläge, Tritte und Ringen.
  • Es wird gelernt, wie man sich effektiv in einer Notsituation verteidigen kann.
  • Es geht nicht nur um den Angriff, sondern um verschiedene Lösungen. Auch das Wegrennen oder Beschützen anderer Personen sind Bestandteile.
  • Neben dem Kämpfen geht es auch um den Erhalt und Aufbau der Gesundheit.
  • Auch japanische Heilmethoden werden gelehrt. Darunter Akkupunktur, Akkupressur und Yoga.
  • Ebenso werden bestimmte Atemtechniken gelehrt.

Nachteile

  • Es gibt keine Schiedsrichter und Regeln, was dem einen oder anderen gefährlich erscheinen könnte.
  • Keiner der reinen Kampfsportarten, um z.B. Gewicht zu verlieren oder ähnliches.

#12 Capoeira

Beim Capoeira gibt es keine Schläge oder Tritte. Es ist ein brasilianischer „Kampftanz“. Musik ist bei diesem Sport besonders wichtig. Durch weiche und fließende Bewegungen wird die körperliche und geistige Fitness gestärkt. Das ganze Geschehen läuft in einem Kreis ab.

Vorteile

  • Capoeira trainiert den ganzen Körper.
  • Beweglichkeit, Ausdauer, Koordination und Kraft werden gesteigert.
  • Durch die Bewegungen mit der Musik wird das Rythmusgefühl gefördert.
  • Es ist ideal zum Fett verbrennen.
  • Ist keiner der gängigen Kampfsportarten. Er soll vor allem Spaß machen.

Nachteile

  • Wer etwas zur Selbstverteidigung sucht, wird hier nicht fündig werden.
  • Es kann einige Wochen dauern bis bestimmte akrobatische Übungen ausgeführt werden können.

#13 Hapkido

„Der Weg der harmonischen Energie“. Hapkido wurde in Korea kreiert und ist dort sehr beliebt. Genutzt werden ca. 1100 Kerntechniken. Der Kampfsport enthält viele Hebel-Techniken. Aber auch Schlag-, Tritt- und Wurftechniken gibt es zu genüge. Es handelt sich um keinen reinen Kampfsport. Deshalb ist er für alle Altersgruppen geeignet.

Vorteile

  • Durch die verschiedenen Nahkampf- und Distanztechniken kann bestens auf Angreifer reagiert werden.
  • Es geht um Kraftumlenkung und Kontrolle des Angreifers.
  • Ebenso werden viele Waffentypen gelehrt: Kurzstock, mittellanger Stock, Langstock, Spazierstock, Schwert, Messer, Fächer aber auch Fesseltechniken mit Seil und Gürtel.
  • Es ist eine einfache und effiziente Selbstverteidigung.
  • Körperlich schwächere Menschen können sich gegen stärkere behaupten.
  • Es ist gut für Kinder, Frauen aber auch Senioren geeignet.
  • Für das innere Gleichgewicht gibt es Meditationen, Atemübungen und Übungen zur internen Energie.
  • Auf der Meisterebene folgt eine Ausbildung in Akupunktur, Massage und Medizin.
  • Durch flüssige und kreisförmige Bewegungen wird Kraft aufgebaut. Ebenso wird die Kraft des Gegners genutzt.

Nachteile

  • Gegen trainierte Kampfsportler unterliegt ein Hapkido-Kämpfer meistens.
  • Die Vielzahl an Techniken kann am Anfang etwas viel sein.

#14 Jiu Jitsu

Beim Jiu Jitsu soll die Kraft des Gegners gegen ihn selbst eingesetzt werden. Dies geschieht durch Wurf- oder Hebeltechniken. Deshalb ist es auch für Frauen, Kinder und Senioren gut geeignet. Diese waffenlose Kampfkunst stammt aus Japan. Gegen Ende des 20 Jahrhunderts wurde Jiu Jitsu auch im Westen bekannt.

Vorteile

  • Ideale Selbstverteidigung für körperlich schwächere Menschen.
  • Kraft des Gegners wird gegen ihn selbst eingesetzt.
  • Gutes Fitnesstraining für Körper und Geist.
  • Jiu Jitsu hat eine große Vielfalt an Techniken. Dadurch kann jeder das für sich Passende herauspicken.
  • Es hilft Körper und Geist in Balance zu bleiben.
  • Selbstvertrauen und Souveränität auch in Stresssituationen.
  • Auch nach vielen Jahren Training kann immer noch etwas Neues gelernt werden.

Nachteile

  • Schläge und Tritte werden eher stiefmütterlich behandelt.
  • Am Anfang sollten zuerst wenige Techniken perfektioniert werden.

#15 Tae Bo

Tae Bo ist kein wirklicher Kampfsport. Es ist eine anstrengende Sportart, die Aerobic und Kampfsport miteinander verbindet. Tae Bo wurde von Billy Blanks im Zeitraum 1980 und 1990 erfunden. Tae Bo ausgeschrieben bedeutet T = Total commitment, A = Awareness, E = Excellence, B = Body, O = Obedience.

Vorteile

  • Sehr anstrengendes Training, das die körperliche Fitness erhöht.
  • Beweglichkeit und Ausdauer werden stark gesteigert.
  • Vor allem der Spaß kommt hier nicht zu kurz.
  • Stress wird abgebaut.
  • Ideal zum Fett verbrennen und Abnehmen.

Nachteile

  • Ungeeignet für die Selbstverteidigung.
  • Keinerlei Philosophie oder ähnliches enthalten.
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