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Top 5 Kampfsportarten für Anfänger

Kampfsportarten für Anfänger: Selbstverteidigung ist für viele interessant. So ähnlich ist es auch mit den Kampfkünsten. Schließlich können sie nicht nur für den Ernstfall trainiert werden, auch die eigene Fitness kann verbessert werden. Ebenso steigert man über kurz oder lang die Körperbeherrschung. Auch immer mehr Frauen betreiben einen Kampfsport. Denn dieser eignet sich wunderbar zum Fett verbrennen. Der Figur einfach mal etwas Gutes tun. Nun stellen sich viele Anfänger die Frage: Welche Kampfkünste eignen sich für mich? Und welche Vorteile bringen diese mit sich? Im Folgenden erfährst du mehr…

Kampfsportarten für Anfänger: Unsere Top 5

Kickboxen – Ein Allrounder für jeden Typ

Eine der Trendsportarten in der letzten Zeit. Denn es gibt nur wenige Kampfsportarten, die so vielseitig sind wie Kickboxen. Außerdem gibt es einige tolle Abwandlungen wie beispielsweise Muay Thai. Auch die unzähligen Fitnessboxstile, wie z.B. Tae Bo, sind sehr beliebt. Bei diesem Kampfsport ist wohl für jeden etwas dabei.

Das Kickboxen lohnt sich für die eigene Fitness sowie für die Selbstverteidigung. Beim klassischen Kickboxen liegt der Fokus jedoch auf Wettkämpfen und harten Trainingskämpfen. Dafür sollte man schon einiges einstecken können. Aus diesem Grund empfiehlt sich die reine Form des Kickboxen eher für Männer. Auf der anderen Seite ist der abgewandelte Fitnessboxstil optimal für Frauen. Dieser wird gerne in Fitness-Studios aber auch in bestimmten Kampfsport-Vereinen angeboten. Hier gibt es keinerlei Kämpfe, dafür kommt man aber auf andere Weise ins Schwitzen.

Jiu Jitsu – Ein Kampfsport für Geschickte

Möchtest du mit einer gewissen Ernsthaftigkeit eine Kampfkunst erlernen? Dann könnte Jiu Jitsu dich begeistern. Eine bekannte und beliebte Abwandlung davon ist das Brazilian Jiu Jitsu. Allerdings liegt hier der Fokus eher auf dem Bodenkampf. Die ursprüngliche Form des Jiu Jitsu ist hingegen immer noch weiter verbreitet. Sie ist vielseitiger, aber auch schwieriger zu erlernen. Gekämpft wird hier in allen Lagen.

Bei beiden Varianten gibt es gewisse Rituale. Auch das Gürtelsystem haben beide. Dieses bringt noch mehr Motivation beim Training. Ehrgeizige Kämpfer werden so immer wieder belohnt. Außerdem ist es optional bei regelmäßigen Wettkämpfen teil zu nehmen. Hier werden größtenteils Techniken ausgeübt. Vollkontakt ist weniger präsent. Deshalb eignet sich Jiu Jitsu nicht nur für Erwachsene, sondern auch für Kinder.

Jeet Kunde Do – Das Kampfsystem des Bruce Lee

Möchtest du fokussiert für deine Selbstverteidigung trainieren? Dann bist du beim offenen Kampfsystem Jeet Kune Do goldrichtig. Erschaffen wurde es von der weltberühmten Kampfsportlegende und Schauspieler Bruce Lee. Das Kämpfen liegt hier im Vordergrund. Vor allem geht es um den Eigenschutz. Auf Gürtel oder Wettkämpfe wirst du hier jedoch nicht stoßen.

Als Schüler lernst du wirksame Techniken. Diese können dir in einem Ernstfall das Leben retten. Alle Übungen sind auf Effektivität ausgelegt und auf das Nötigste reduziert. Deshalb ist dieses Kampfsystem auch für komplette Neueinsteiger geeignet. Wenn du zudem nicht ständig trainieren möchtest, ist Jeet Kune Do ebenso eine gute Wahl.

Judo – Ein klassischer Kampfsport

Einen Judo-Verein findet man heute wohl in jeder Stadt. Deshalb ist diese Kampfsportart besonders für Preisbewusste interessant. Außerdem lernst du hier eine gute Anzahl an Kampftechniken. Auch hier bleibst du durch Gürtelsystem und Wettkämpfe motiviert. Da Judo eine olympische Disziplin ist, wird z.B. auf Wettkämpfe sehr viel Wert gelegt.

Daher ist Judo schon lange kein unbekannter Kampfsport mehr. Das bringt einen Vorteil mit sich: Denn so kannst du viele kostenlose Tipps bekommen. Zudem gibt es unzählige Bücher und DVDs zu diesem Sport. Die Techniken sind sehr effektiv. Deshalb eignen sie sich gut zur Selbstverteidigung. Außerdem kommt hinzu, dass viele Übungen auch für körperlich schwächere Personen ausgelegt sind. Daher könnte dieser Kampfsport auch Frauen begeistern.

Ju Jutsu – Ein Kampfsport aus Deutschland

Das Bundesinnenministerium hatte in den 1960er Jahren einen Wunsch: Es solle eine Kampfsportart für Polizisten geschaffen werden. Das Resultat ist das deutsche Ju Jutsu. Auch wenn Selbstverteidigung im Fokus steht, gibt es viele Rituale und Gürtel. Die vielen effektiven Techniken werden in einem Stufensystem erlernt. Vom Schüler bis zum Meister.

Es geht hierbei weniger um reine Wettkämpfe. Diese Kampfsportart soll eine Verteidigung im Notfall ermöglichen. Wenn du darauf Wert legst, bist du hier bestens aufgehoben. Wer sich jedoch regelmäßige Wettkämpfe wünscht, wäre beim Ju Jutsu wahrscheinlich unzufrieden. Deshalb kann man zusammengefasst sagen: Eine klare Empfehlung für Selbstschutz. Motivierte Sportler sollten sich anderweitig umschauen.

Kampfsportarten für Anfänger – Fazit

Welche Kampfsportarten für Anfänger sind besonders gut? Die eine beste Kampfsportart gibt es nicht. Alle haben ihre Vor- und Nachteile. Zudem werden nicht in jeder Stadt alle Kampfkünste gelehrt. Wodurch man Kompromisse eingehen sollte. Fokussiere dich am besten auf diese fünf am weitesten verbreiteten Kampfsportarten. So wirst du bestimmt einen Kampfsport finden, der zu dir passt. Wer sich jedoch noch nicht sicher ist, kann auch erst einmal einen Schnupperkurs buchen. Im Allgemeinen sind diese kostenlos und unverbindlich.

Wem dies noch immer zu ungewiss ist, sollte einem der angebotenen Selbstverteidigungskurse eine Chance geben. Hierbei handelt es sich meistens um eine einmalige Veranstaltung. Allerdings erhält man so einen guten Überblick über unterschiedliche Techniken. Anhand dieser kann dann eine der vielen Kampfsportarten für Anfänger ausgesucht werden. Der positive Nebeneffekt wäre, dass man so für einen Notfall vorbereitet wäre. Daher wäre es auch keine verlorene Lebenszeit.

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