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Top 5 Kampfsportarten für Kinder

Kampfsportarten für Kinder: Kampfsport ist für Kids aufregend und sehr populär. Allerdings haben viele Eltern Bedenken bei diesem Sport. Zugegeben, es gibt auch bei diesen Anbietern schwarze Schafe. Doch gibt es einige Kampfsportarten, die Kindern gut tun. Im Folgenden erfährst du warum…

Die Beliebtesten sind Karate und Judo. Aber auch Aikido, Wing Tsun und Ju Jutsu werden immer populärer. Nun werden die meisten mit diesen Begriffen nicht viel anfangen können. Oft wird nicht direkt klar, ob es sich eher um Selbstverteidigung oder einen athletischen Sport handelt. Auch gibt es Kampfkünste, bei denen man überhaupt keinen Körperkontakt mit seinem Gegenüber hat. Wir geben Einblicke und erklären was hinter den beliebten Kampfkünsten steckt:

Kampfsportarten für Kinder – Die 5 beliebtesten

Judo

Bei diesem japanischen Kampfsport geht es um das „Siegen durch Nachgeben“. Es soll durch minimalen Aufwand die maximale Wirkung erreicht werden. Der Fokus liegt auf Würfe, Würge- und Hebeltechniken. Judo soll nicht nur den Körper stärken, auch die Persönlichkeit soll sich entwickeln. Ein respektvoller Umgang und Disziplin gehören ebenso zum Training. Gleichzeitig können sich Kinder wunderbar austoben. Diese können schon ab fünf Jahren in den Sport einsteigen. Zur Grundausrüstung gehört der Judoanzug (Judo-Gi). Generell kann dieser für ca. 13 Euro erworben werden.

Karate

Eine der meist verbreiteten Kampfsportarten für Kinder. Die Wurzeln des Karate liegen tief im alten China zur Tang Dynastie. Mitbegründer des modernen Karate ist der Altmeister Gichin Funakoshi. Dieser kam im Jahre 1922 von Okinawa nach Japan und stellte dort seine hohe Kunst zur Schau. Karate wird auch als „Kampf mit leerer Hand“ übersetzt. Bei diesem Sport liegt ein Schwerpunkt auf Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit. Die Techniken bestehen überwiegend aus Schlägen, Tritten und Abblocken. Es kann auch zur Selbstverteidigung eingesetzt werden. Generell können Kinder ab sechs Jahren einsteigen. Die meisten Kampfsport-Vereine bieten dazu bestimmte Gruppen. Hier wird auf spielerische Art trainiert. Auch Karateanzüge (Karate-Gi) gibt es ab ungefähr 13 Euro.

Aikido

Eine moderne japanische Kampfkunst, die vor allem auf Defensive ausgelegt ist. Das Grundprinzip: Die Kraft des gegnerischen Angriffs abzuwehren und diese dann zu nutzen, um das Gegenüber auszuschalten, ohne ihn zu stark zu verletzen. Der Schwerpunkt liegt auf Wurf- und Haltetechniken. Auch hier sind Gehorsam und Disziplin essenzielle Bestandteile. Aikido ist vor allem bei den Eltern sehr populär. Sie sehen darin die besten Vorteile für ihre Kinder in puncto Selbstverteidigung. Der Einstieg ist auch hier ab fünf Jahren möglich. Allerdings ist dieser Kampfsport für junge Kinder doch recht kompliziert. Damit das Kind nicht zu überfordert wird und womöglich den Spaß verliert, sollte es daher besser später starten. Auch Aikidoanzüge (Aikido-Gi) können ab ca. 13 Euro erworben werden.

Ju Jutsu

Eine der Kampfsportarten für Kinder, die das Lernen vereinfacht. Ju Jutsu stammt von den japanischen Samurai ab. Sie wurde jedoch in Deutschland entwickelt. Auch hier geht es um waffenlose Selbstverteidigung. Beim Ju Jutsu geht es darum, den Gegner möglichst effizient zu besiegen. Hierzu dienen vor allem Wurf-, Tritt-, Schlag- und Hebeltechniken. Die Kraft des Angreifers wird dabei gegen ihn verwendet. Das Ju Jutsu bringt viele Methoden zur Selbstverteidigung mit sich. Deshalb spielt Alter und Geschlecht keine große Rolle. Außerdem werden Selbstbewusstsein und Persönlichkeit gestärkt. Es wird daher auch beigebracht zuerst eine friedliche Lösung zu suchen. Diese sanfte Kunst behandelt ebenso die geistigen und philosophische Aspekte. Ein Ju Jutsu Anzug gibt es für ca. 13 Euro.

Wing Tsun

Dieser chinesische Kung Fu Stil baut stark auf Prinzipien. Er ist rein auf Selbstverteidigung ausgelegt. Die vielseitigen Techniken können nur durch gezieltes Üben erlernt werden. Es geht um fließende Bewegungen und plötzliche Schnelligkeit, die ineinander verschmelzen. Der Körper wird flexibler und der Geist stärker. Die körperliche Wahrnehmungsfähigkeit wird gezielt verbessert. Entspannungs- und Atemübungen werden eingesetzt, um den Körper zu regenerieren. Mittlerweile gibt es unter der Aktion „Kids WingTsun“ Selbstverteidigungskurse, die für Kinder zugeschnitten sind. Trainingsoutfit ist meist ein T-Shirt des Vereins für ca. 17 Euro und eine Trainingshose für ca. 25 Euro.

Kampfsportarten für Kinder – Darauf sollte unbedingt geachtet werden

Kinder sollten jede Kampfsportart spielerisch lernen. Dies gilt besonders dann, wenn sie diese schon im Alter von fünf Jahren starten. Dadurch wird automatisch Selbstvertrauen aufgebaut und die Körperwahrnehmung gesteigert. Außerdem wird der Umgang mit den eigenen Aggressionen und denen des Partners geübt. Die respektvolle Haltung gegenüber anderen sollte stets Hand in Hand mit dem Training gehen. Eine zu große Ernsthaftigkeit und ein zu hoher Leistungsdruck sollten nie ein Thema sein. Das Kind sollte Spaß am Training haben und auch lernen, dass es dazu gehört, ab und an zu verlieren. Genauso sollte es kontrolliert die Oberhand behalten, wenn es gekonnt Übungen meistert.

Die meisten Vereine und Kampfsportschulen bieten Schnuppertage an. Dieser erste Schritt muss aber noch nichts heißen. Denn vor dem Unterzeichnen des Vertrags, sollte im besten Fall ein Training auf Probe ausgehandelt werden. Dies empfiehlt sich vor allem wenn das Kind noch sehr jung ist. So kann herausgefunden werden, wie die Trainer mit den Kindern umgehen und ob das eigene Kind auch dabei bleiben möchte. Oftmals ist die erste Freude sehr groß, was aber im Normalfall auch schnell verpuffen kann.

Besonders schwierig ist es mit der Ausrüstung, wenn man noch am Anfang steht. Es empfiehlt sich, zuerst einige Zeit abzuwarten und noch keine teure Sportkleidung zu kaufen. Schließlich sollte nicht umsonst Geld ausgegeben werden. Generell wird es von den Kampfsportschulen ohne Probleme toleriert, wenn Anfänger in T-Shirt und Jogginghose erscheinen. Während des Trainings sollte auf einige Dinge geachtet werden: Wie ist der Aufbau der Gruppe? Wie ist das Durchschnittsalter der Teilnehmer? Wird der Respekt vor dem Partner gewahrt?

Am Ende kommt es allein auf das Kind drauf an… Ist es eher ängstlich oder gar draufgängerisch? Ist sein Selbstvertrauen schon so ausgeprägt, dass ein Kampfsport möglicherweise schaden könnte? Womöglich würde dann ein Mannschaftssport, wie Fußball oder Handball, besser passen. Wenn eine Entscheidung nicht eindeutig ausfällt, höre auf dein Bauchgefühl.

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